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KULUNDA: Ökologische und Ökonomische Strategien zur nachhaltigen Landnutzung in Russischen Steppen: Ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel - Teilprojekt: Landnutzungseffekte für die Kohlenstoffsequestrierung in Steppenböden

Leitung:Prof. Dr. Georg Guggenberger, Dr. Robert Mikutta, Dr. Olga Shibistova
Bearbeitung:Norbert Bischoff
Laufzeit:2012-2016
Förderung durch:Bundesministerium durch Bildung und Forschung (BMBF)

Die Böden der Kulunda-Steppe in Süd-Sibirien leiden aufgrund unsachgemäßer Bodenbewirtschaftung und Erosion an substantiellen Verlusten an organischem Kohlenstoff (C). Zielstellung des Teilprojektes ist es daher, die wissenschaftlichen Grundlagen für ein C-optimiertes nachhaltiges Bodenmanagement in diesem intensiv genutzten Agroökosystem zu legen. Das Teilprojekt widmet sich der Analyse des C-Speicherpotentials der Böden unter verschiedenen Landnutzungs- und Bodenbearbeitungsformen entlang von Zeitserien und Klimagradienten. Im Rahmen der an der Leibniz Universität Hannover vorgesehenen Arbeiten umfass dieses sowohl die chemische und funktionelle Charakterisierung von organischer Bodensubstanz als auch die Erfassung ihres Umsatzes. Aus den Ergebnissen sollen Richtlinien für C-optimierte Landnutzung-/Bodenbearbeitungsverfahren erarbeitet werden.

Spezifische Arbeitsziele sind:

  1. Quantifizierung der C-Vorräte und Analyse der Qualität organischer Bodensubstanz in Steppenböden unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung (Brache, konventionelle bzw. pfluglose Bodenbearbeitung),
  2. Analyse des C-Umsatzes ausgewählter Fraktionen organischer Substanz mittels 14C-Datierung,
  3. Abschätzung des Einflusses veränderter Umweltbedingungen (Climate Change) auf C-Vorräte und C-Umsatz durch Analysen entlang von Klimagradienten innerhalb der Kulunda-Steppe,
  4. Datenanalyse und Entwicklung eines Entscheidungsmediums (Modell) für die Anwendung von C-freundlichen, nachhaltigen Landnutzungs- und Bodenbearbeitungsverfahren.

Homepage des Projektes

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