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Krumenfeuchte

M.Sc.-Thema

Bodenwassergehalte werden in der Bodenphysik als Standardmessgrößen erfasst. Der Wassergehalt wird i.d.R. für ein definiertes Bodenvolumen ermittelt und kann räumlich und zeitlich stark variieren. Besonders große Änderungen bei besonders geringer räumlicher Distanz können z.B. direkt an der Bodenoberfläche (Krume) beobachtet werden. Je nach Anfangs- (z.B. Wassersättigung des Bodens) und Randbedingungen (z. B. Verdunstung) und in Abhängigkeit von den hydraulischen Bodeneigenschaften können hier große Bodenwassergradienten über eine geringe Bodentiefe auftreten, die bei einer Mittelung der Bodenwassergehalte über übliche Bodenvolumina zu großen Differenzen zu den tatsächlichen Bodenwassergehalten führen können. Diese (i.d.R.) Überschätzung des Wassergehaltes in der „Krume“ kann zu Fehlinterpretationen kommen, wenn Wassergehalte der Bodenoberfläche die betrachtete Messung (z. B. Hyperspektral, Bestimmung der aktuellen Verdunstung etc.) beeinflussen.
Die Masterarbeit untersucht zwei abbildende Methoden.

 

Weitere Informationen gibt es hier.