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Bodenentwicklung und -prozesse im tibetischen Hochland

M.Sc.-Thema

Das Hochland von Tibet ist, im chinesischen Vergleich, abgelegen und dünn besiedelt. Als sogenannter „third pole“ ist das Hochland der einzige Kältepol außerhalb der Polarkreise, hier entspringen die großen Flusssysteme Asiens und das Gebiet bildet die größte alpine Ebene der Welt.
Im Teilprojekt C1 untersuche ich die Flüsse von gelöstem organischen Kohlenstoff (DOC) sowie anderer gelöster Stoffe (gesamt: DOM) als bedeutsame lokale Quelle von Kohlenstoff und Stickstoff, sowie deren chemische Zusammensetzung.
Eine wesentliche Quelle für DOM sind Böden. Dennoch findet die Pedosphäre in vielen naturwissenschaftlichen Studien keine ausreichende Berücksichtigung, obwohl sie im regionalen Naturhaushalt wichtige Funktionen wahrnimmt.
Ziel der Masterarbeit ist es, im Rahmen von umfassenden Profilaufnahmen und Beprobungen
a) Wissen über die im Untersuchungsgebiet verbreiteten Bodentypen, ihr Ausgangsmaterial und die pedogenen Faktoren zu erlangen.
Weiterhin soll b) die Rolle des Bodens als Mediator für den Eintrag von DOM in die lokalen Gerinne untersucht und bewertet werden. Hierzu werden im Nachgang zur Feldphase Extraktions- und Sorptionsversuche mit Bodenmaterial durchzuführen sein.

 

Weitere Informationen gibt es hier